31.10. - 21.11.2021 | Stephanie von Hoyos | Köpfe-Serie „Namenlos“
- Arbeiten auf Papier mit Acryl und Kreide,
- Kunsterlebnis: Vernissage am 31.10.2021
STEPHANIE VON HOYOS
Autodidaktin -
- seit 1980 Modellieren, freies Gestalten, Beschäftigung mit der menschlichen Figur, Aktzeichnen
- Zeichnen, Malen, Farb- Kompositionslehre an der Gildeschule für Kunst in Ulm
- 2000 – 2002 Teilnahme an der Fortbildung „Der künstlerische Mensch“ bei Bildhauerin Gisela Drescher, München
- 2006 bis 2017 Organisation von Ausstellungen Kulturwerkstatt HAUS 10 und Vorsitz der Künstlervereinigung FFB e.V., Leitung von Mal- und Plastizierkursen
- 2012 bis 2017 Leitung eines Inklusionskurses für Menschen mit und ohne Behinderung - ehrenamtlich
- Seit 2002 Teilnahme an Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland
Mitgliedschaften
- Mitglied des BBK Allgäu/Schwaben-Süd e.V.
- Mitglied Kunstverein Wasserburg/Bodensee
- Mitglied der „Künstlervereinigung Fürstenfeldbruck e.V.“ (KV FFB e.V. )
Ankäufe
- Sparkasse Fürstenfeldbruck
- Stadt FFB
Auftakt: Kunst trifft auf neue Musik
Vernissage am Reformationstag, 31.10.2021, in der Petruskirche.
Der Akkordeonist Kai Wangler, ein erfahrener Musiker in der Neuen Musikszene, spielt das Stück „harmonies“ von Nikolaus Brass und „winter seeds“ des Schweizer Komponisten Klaus Huber.
Kai Wangler
*geboren in Freiburg,
studierte Akkordeon in Trossingen bei Hugo Noth.
Er ist 1. Preisträger des Iris-Marquardt Preises und des Musikwettbewerbs des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft.
Sein Interesse für zeitgenössische Musik und deren Vermittlung führte ihn mit zahlreichen Komponisten wie Georg Friedrich Haas, Nikolaus Brass, Mark Andre, Vadim Karrassikov, Samy Moussa und Sarah Nemtsov zusammen, deren Werke er uraufführte.
Er konzertierte u. a. mit dem Ensemble Modern, dem Klangforum Wien, den Vokalsolisten Stuttgart und war Gast u. a. beim Heidelberger Frühling, dem Steirischen Herbst Graz, bei der Münchner Biennale für neues Musiktheater, beim Festival Wien Modern und dem Colón Contemporáneo am Teatro Colón in Buenos Aires.
2014 gründete er mit dem Bratschisten Klaus-Peter Werani das DUO2KW und konzipiert in München seit 2017 die Konzertreihe „DUO2KW - expanding!“
Dozent und Organisator von Ferienkursen für junge Akkordeonisten an den Musikakademien Hammelburg und Ottweiler
seit 2007 Lehrer an der Kreismusikschule Fürstenfeldbruck
seit 2021 Lehrer an der Musikschule Gilching
Komponist Nikolaus Brass
1949 in Lindau/Bodensee geboren.
Nach dem Abitur 1968 Medizinstudium in München, gleichzeitig private Kompositionsstudien bei Peter Kiesewetter an der Musikhochschule München. Fortsetzung und Abschluss des Medizinstudiums (Staatsexamen) an der Freien Universität Berlin.
Dort begleitend Kompositionsstudien an der Hochschule für Musik bei Frank Michael Beyer und später private Studien bei Helmut Lachenmann in Hannover.
Seit 2003 zahlreiche Ur- und Erstaufführungen bei den wichtigsten Festivals für Neue Musik. 2008 stand Nikolaus Brass im Mittelpunkt der Internationalen Weingartener Tage für Neue Musik.
2010 widmete das Festival Ultraschall in Berlin Brass ein Portraitkonzert, ebenso wie das Festival Eclat in Stuttgart.
In letzter Zeit widmet sich Brass vermehrt szenischen Projekten. Im Jahr 2009 erhielt Brass den Musikpreis der Landeshauptstadt München, nachdem er 1999 den Förderpreis Musik erhalten hatte.
Seit 2014 ist Brass Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2015 erhielt er den Kulturpreis Musik der Sudetendeutschen Landsmannschaft,
seit 2018 ist er Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und der Künste.
Seine Werke sind bei Ricordi Deutschland und beim Verlag Neue Musik, Berlin verlegt.
31.10.2021 - Vernissage mit Musik
Am Reformationstag fand die Vernissage zur seriell angeordneten Köpfe-Serie „namenlos" der Lindauer Künstlerin Stephanie von Hoyos auf einer hängenden Leinwand in der Petruskirche statt.
Pfarrer Jean-Pierre Barraud begrüßte zu diesen Anlass 30 interessierte Besucherinnen und Besucher. Klaus Wangler spielte auf dem Akkordeon Stücke des ebenfalls anwesenden zeitgenössischen Komponisten Nikolaus Brass sowie des schon verstorbenen Schweizer Komponisten Klaus Huber.
Diese dreiwöchige Intervention begründete das Format Kunst in der Petruskirche, das auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll.
Im Rahmen der Adventsandacht am 22.12. kommt es zu einer ortsspezifischen und themenbezogen kurzen Intervention zum Thema: „was heißt denn hier heile Familie?" von Susanne Hinderer.
Für den 6. Februar 2022 ist dann ein Kunstgottesdienst im Rahmen der Lichtmessaktion des Kunstreferates der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern geplant.
Pfarrer Jean-Pierre Barraud
