- 31.03.2026 - „Unser starkes Kreuz“ erreicht breite Öffentlichkeit zur Kommunalwahl
- 31.03.2026 - Neuer landeskirchlicher Beauftragter für Politik
- 30.03.2026 - Ostern feiert das Leben: Das Leben setzt sich durch - Osterbotschaft des Landesbischofs
- 26.03.2026 - Landessynode in Bayreuth beendet
- 13.02.2026 - ELKB stärkt strategische Organisationskommunikation
- Das Zeichen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB)
„Unser starkes Kreuz“ erreicht breite Öffentlichkeit zur Kommunalwahl
Für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) war die Kampagne „Unser starkes Kreuz für Demokratie“ ein Erfolg. Viele Gemeinden und Dekanate haben von Anfang Januar bis Ende März im Vorfeld der Kommunalwahl in ganz Bayern analog und online wirksam für demokratische Werte Stellung bezogen. „Die Kampagne zeigt, dass Kirche einen eigenständigen Beitrag zum demokratischen Diskurs leisten kann, indem sie christliche Werte wie den Schutz der Menschenwürde sichtbar und wirksam in gesellschaftliche Debatten einbringt“, betont Landesbischof Christian Kopp.
Über 1 Mio. erreichte Social-Media Konten Eine gezielte Social-Media Kampagne mit Informationen über die Bedeutung der Kommunalwahl und dem Impuls, selbst wählen zu gehen, erreichte über eine Million Social Media Konten in Bayern. Die Beiträge auf Meta, Google und TikTok erreichten über 7 Mio. Impressionen und trugen maßgeblich zur Sichtbarkeit der Kampagne bei.
Rund 20.000 Seitenansichten und hohe Verweildauer auf der Website
Die digitalen Kennzahlen unterstreichen die Reichweite der Kampagne: Rund 20.000 Seitenansichten auf www.unser-starkes-kreuz.de, eine durchschnittliche Verweildauer von fast sechs Minuten sowie über 1.000 Downloads zeigen ein starkes Interesse und eine intensive Nutzung auch der Website-Inhalte.
Rund 770 Beteiligungen bei der Aktion „Gesicht zeigen“
Zentrale Aufmerksamkeit erhielt die Aktion „Gesicht zeigen“ mit insgesamt 767 veröffentlichten Visuals. Dabei wurde konsequent auf eine klare demokratische Haltung geachtet. Beiträge mit extremistischen oder parteipolitisch werbenden Inhalten wurden ausgeschlossen. Gleichzeitig beteiligten sich Vertreterinnen und Vertreter aller großen demokratischen Parteien. Die Kampagne wurde von über 30 Kooperationspartnern getragen.
Gezielte Unterstützung durch den „Love Storm“
Ein besonders sichtbares Element war der „Love Storm“ der Evangelischen Jugend Bayern (EJB), der in mehreren Einsätzen Kandidierende verschiedener demokratischer Parteien – unter anderem aus Coburg, Bad Endorf, Aschaffenburg, Dinkelsbühl und Nürnberg – gegen Hass und Hetze im Netz unterstützte. Die Rückmeldungen der Betroffenen waren durchweg positiv. Auch die unterstützenden Jugendlichen bewerteten die Aktion als sehr gewinnbringend. In Schulungen wurden sie vorab auf den Umgang mit Hetze im Netz gut vorbereitet. Ramona, die selbst am Love Storm teilgenommen hat, beschreibt ihre Erfahrung so: „Ich finde es sehr herausfordernd, beim Lovestorm dabei zu sein, weil es nochmal etwas ganz anderes ist, sich aktiv gegen Hass zu stellen und all die Kommentare zu lesen. Gleichzeitig motiviert mich total, dass wir das zusammen machen und sich auch andere dem gleichen Problem stellen und aktiv werden. Das gibt mir viel Hoffnung für ein besseres und couragierteres digitales Miteinander.“
Das Angebot von Seelsorge für politisch Aktive wird über die Dauer der Kampagne hinaus weitergeführt: https://unser-starkes-kreuz.de/fuer-aktive-der-politik/beistand-von-see…
Alle Materialien vollständig abgerufen und bayernweit eingesetzt
Die vorbereiteten Materialien wurden vollständig abgerufen und bayernweit eingesetzt: 60 kleine und 40 große Banner, 40 Fahnen sowie 15.000 Flyer und 7.500 Bierdeckel. Viele Gemeinden beteiligten sich darüber hinaus mit eigenen Beiträgen, die teils auf der Kampagnenseite dokumentiert sind. https://unser-starkes-kreuz.de/vor-ort
Etwa täglich Veranstaltungen in Bayern
Über den gesamten Zeitraum hinweg fand in den Gemeinden der ELKB in ganz Bayern und online etwa täglich eine Demokratie-Veranstaltung statt. Zudem gingen zahlreiche Veranstaltungshinweise von Kooperationspartnern ein. Die Übersicht der Termine in Bayern mit dem #demokratie bleibt derzeit online verfügbar. https://unser-starkes-kreuz.de/veranstaltungen-ganz-bayern
Flächendeckend, überparteilich und mit Perspektive
Für Martin Becher, Leiter der Fachstelle Demokratie und gesellschaftliches Miteinander (ELKB), liegt der Erfolg vor allem in der Verbindung von klarer Haltung und breiter Anschlussfähigkeit. Die Kampagne sei flächendeckend, analog und digital präsent gewesen, überparteilich und zugleich eindeutig und habe Kirche, Politik und Öffentlichkeit gleichermaßen erreicht. „Für alle Anlässe, für verschiedene Zielgruppen und für unterschiedliche kirchliche Organisationen war etwas dabei“, so Becher. Deshalb werde die Kampagne bleiben, weitergeführt und bei künftigen Anlässen weiterentwickelt, erklärt Becher: „Mit uns können Sie rechnen. Und manche müssen mit uns rechnen.“
31.03.2026
München, Christine Büttner, Pressesprecherin
Neuer landeskirchlicher Beauftragter für Politik
Tobias Zeeb pflegt/gestaltet ab 1. Juni 2026 den Dialog zwischen Kirche und Staat
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) hat Pfarrer Tobias Zeeb zum neuen
landeskirchlichen Beauftragten für die Beziehungen zur Politik berufen. Der 36-Jährige wird die Aufgabe zum 1. Juni 2026 übernehmen. In dieser Funktion wird er künftig die Kirchenleitung bei den Beziehungen zum Bayerischen Landtag und zur Staatsregierung, zum Deutschen Bundestag und zur Bundesregierung sowie für Europafragen unterstützen und die kirchlichen Anliegen im politischen Raum vertreten.
Verbindung zwischen Kirche und Politik
Die Aufgabe von Pfarrer Zeeb ist, kirchliche Perspektiven in gesellschaftliche und politische Diskurse einzubringen und zugleich Ansprechpartner für Menschen im politischen Umfeld zu sein.
Landesbischof Christian Kopp erklärt, Tobias Zeeb vertrete christliche Überzeugungen wach, reflektiert und mit hohem Verantwortungsbewusstsein. In Zeiten zunehmender Polarisierung brauche es Stimmen, die unterschiedliche Perspektiven ins Gespräch bringen und Haltung geben. Kopp betont: „Tobias Zeeb artikuliert ethische Fragen klar und bringt die Positionen der Kirche profiliert in öffentliche und politische Debatten ein. Ich bin überzeugt, dass er damit wichtige Impulse für den Dialog zwischen Kirche, Politik und Gesellschaft setzt.“
Stimme der Kirche in politische Diskurse einbringen
Tobias Zeeb freut sich auf seine neue Aufgabe: „Die Perspektive der Landeskirche in den politischen Diskurs einzubringen und zu vertreten, ist mir ebenso wichtig wie die Menschen, die im Politikbetrieb unterwegs sind. Für sie bin ich als Pfarrer und Seelsorger da. Die Kirchen leisten in herausfordernden Zeiten einen wichtigen Beitrag zur Orientierung der Einzelnen wie der Gesellschaft – etwa im Religionsunterricht oder durch differenzierte Stellungnahmen. Jeder Christ, jede Christin, gestaltet die
Gesellschaft und Welt mit. Glaube ist öffentlich relevant.“
Zur Person
Tobias Zeeb, geboren 1989 in Tübingen, ist seit 2022 Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und derzeit in der Kirchengemeinde Neugablonz tätig. Er studierte Evangelische Theologie in Tübingen und Berlin und war unter anderem Stipendiat der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg im Rahmen eines Konsultationsprozesses zum Leitbild des gerechten Friedens. In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt er sich mit Fragen theologischer
Ethik und Verantwortung, insbesondere mit dem Verantwortungsverständnis im Anschluss an den französischen Philosophen Emmanuel Levinas.
München, 31. März 2026
Christine Büttner, Pressesprecherin
Ostern feiert das Leben: Das Leben setzt sich durch
Osterbotschaft des bayerischen Landesbischofs Christian Kopp
„Ostern feiert das Leben: Das Leben setzt sich durch.“ Mit dieser Zusage richtet Christian Kopp, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB), seine Osterbotschaft an die Menschen in Bayern. Der christliche Glaube sei nicht bloß Hoffnung auf bessere Zeiten, sondern gründe in einem radikalen Einschnitt: „Christus ist auferstanden.“ Christen protestieren gegen die Verzweiflung. Leben und Tod von Jesus Christus eröffnen neue Perspektiven für die ganze Welt.
Der Landesbischof erinnert daran, dass Ostern allen Erfahrungen widerspricht, die das Leben begrenzen: Gewalt, Krieg und Tod hätten nicht das letzte Wort. „Wir erleben eine Welt voller Widersprüche und oft auch voller Hoffnungslosigkeit. Doch Gott setzt dem mit Ostern ein klares Nein entgegen“, so Christian Kopp. Gott widerspreche allem, was Menschen für endgültig halten. Mit der Auferstehung werde sichtbar: Die Macht wechselt die Seite. Das Leben setzt sich durch.
Damit eröffne Ostern einen neuen Blick auf die Wirklichkeit: „Was ich mit meinen Augen sehe, ist nicht alles.“ Der christliche Glaube vertraue darauf, dass Gott da ist – und zwar jetzt. Die Auferstehung sei der Anfang einer neuen Welt, in der das Leben sich durchsetzt. Der Tod bleibe eine Realität, aber er verliere seine Macht. „Der Tod bleibt nicht“, so der Landesbischof. Daraus wachse eine Hoffnung, die über das eigene Leben hinausweist und die Welt verändert.
Mit Ostern lebt es sich anders: weniger endgültig, zugleich hoffnungsvoller und offener für Veränderung. „Gott hat längst begonnen, die Welt zu erneuern“, sagt Christian Kopp und ruft dazu auf, das Unerwartete zu feiern – und an Ostern die Schönheit des Lebens zu feiern.
Karfreitag und Ostern: Tod und Auferstehung Jesu
Karfreitag erinnert an die Kreuzigung Jesu Christi in Jerusalem unter der römischen Herrschaft des Statthalters Pontius Pilatus. Jesus wurde zum Tode verurteilt, gekreuzigt und starb am Kreuz; anschließend wurde er in ein Grab gelegt. Ostern feiert die Auferstehung Jesu von den Toten am dritten Tag nach seiner Kreuzigung. Nach den Berichten der Evangelien fanden Frauen aus seinem Umfeld das Grab leer vor und begegneten dem Auferstandenen. Am Ostermontag berichten die Evangelien von
Begegnungen des Auferstandenen mit seinen Jüngern, unter anderem auf dem Weg nach Emmaus.
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München, 30. März 2026
Christine Büttner, Pressesprecherin
Landessynode in Bayreuth beendet
Bayreuth, 26. März 2026 | Die konstituierende Tagung der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) ist am Donnerstag im oberfränkischen Bayreuth zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt der Sitzungen standen zahlreiche Wahlen für das Präsidium und die ständigen Ausschüsse. Außerdem wurde ein Gesetz zur Verwaltungsreform beschlossen.
Neues Präsidium und neue Ausschüsse bestimmt
Die Synodalen wählten das Präsidium der Landessynode, eines der vier kirchenleitenden Organe, mit der Richterin Tanja Keller aus München als Synodalpräsidentin, dem Studenten Luca-Fynn Schieblich aus Kulmbach als ersten Vizepräsidenten und dem Pfarrer Frank Bienk aus Günzburg als zweitem Vizepräsidenten. Zudem bestimmte die Synode die weiteren zwölf Mitglieder des Landessynodalausschusses, dem das Präsidium automatisch angehört, für die kommenden sechs Jahre. Alle weiteren zwingend durchzuführenden Wahlen und Bestellungen wurden durchgeführt. Damit sind die Gremien für die künftige Arbeit gut aufgestellt, freut sich die Synodalpräsidentin: „Ich erlebe die neue Synode als engagiert, vielfältig und sehr arbeitsfähig. In den vergangenen Tagen ist deutlich geworden, wie viel Kompetenz und Verantwortungsbereitschaft hier zusammenkommt. Ich bin zuversichtlich, dass wir als Synode die anstehenden Herausforderungen der Transformation unserer Kirche gemeinsam mit dem Landesbischof und dem Landeskirchenrat verantwortungsvoll gestalten.“
Erstes Gesetz zur Verwaltungsreform beschlossen
Mit dem heute beschlossenen Gesetz zur Umsetzung der Verwaltungsreform hat die Landessynode die erste Gesetzesvorlage dieser Synodalperiode verabschiedet. Das Gesetz tritt am 1. Mai 2026 in Kraft. Ziel der Reform ist es, die Verwaltungsstrukturen auf der mittleren Ebene der Landeskirche – etwa in Kirchengemeindeämtern, Verwaltungsstellen und Verwaltungszweckverbänden – zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Hintergrund sind unter anderem sinkende finanzielle Ressourcen, zunehmende Anforderungen an Digitalisierung sowie demografische Veränderungen.
Das Gesetz sieht eine verbindliche Zusammenarbeit in Regionalverwaltungen vor. Durch gemeinsame Steuerung sowie abgestimmte Finanz- und Personalplanung sollen Effizienz und Zukunftsfähigkeit verbessert werden. Zudem wird das Meldewesen stärker zentralisiert; ein entsprechendes Kompetenzzentrum soll ab 2027 schrittweise aufgebaut werden. Oberkirchenrat Florian Baier betonte: „Gemeinsam wollen wir diesen Weg konsequent fortführen, um auch in Zeiten zurückgehender finanzieller Mittel eine qualifizierte Verwaltung gewährleisten zu können.“ Weitere Beschlüsse zur Verwaltungsreform sind für die Herbstsynode 2026 geplant.
Fragestunde zur kirchlichen Kommunikationsarbeit
In einer Fragestunde befasste sich die Landessynode mit der Weiterentwicklung der kirchlichen Medienarbeit. Im Mittelpunkt standen Fragen zur künftigen Ausrichtung von Organisationskommunikation und evangelischer Publizistik.
Oberkirchenrat Stefan Blumtritt machte deutlich, dass die Wirksamkeit der Kommunikation Priorität haben müsse. Gleichzeitig solle, wie von Anfang an angekündigt, die evangelische Publizistik in den Bereichen Nachrichtenagentur (epd), Fernsehen (efs) und Privatradio (efa) in ihrer Eigenständigkeit erhalten werden. Zur weiteren Ausrichtung der evangelischen Publizistik haben Landeskirche und Evangelischer Presseverband einen gemeinsamen Gesprächsprozess aufgenommen. Die Synode wird den Prozess weiter begleiten; dazu ist die Einrichtung einer Begleitgruppe vorgesehen.
Nächste Tagung der Landessynode im Herbst
Die nächste Sitzung der Landessynode findet vom 22. bis 25. November 2026 in Amberg statt. Im Mittelpunkt wird die Verabschiedung des Haushalts 2027 stehen.
Die Landessynode ist eines der vier kirchenleitenden Organe der ELKB. Ihre 108 Mitglieder beraten und entscheiden über grundlegende Fragen des kirchlichen Lebens, beschließen Gesetze, verantworten den Haushalt der Landeskirche und wählen die Landesbischöfin bzw. den Landesbischof.
München/Bayreuth, 26. März 2026
Christine Büttner, Pressesprecherin
ELKB stärkt strategische Organisationskommunikation
Neuer Bereich Kommunikation reagiert auf veränderte Rahmenbedingungen
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) richtet ihre Kommunikationsarbeit neu aus und stärkt künftig ihre strategische Organisationskommunikation. Ziel ist es, die kirchliche Kommunikation stärker an den Bedürfnissen von Mitgliedern, Mitarbeitenden und kirchlich Interessierten auszurichten und zugleich auf veränderte finanzielle und mediale Rahmenbedingungen zu reagieren.
Im Zuge dieser Neuausrichtung kündigt die ELKB die bestehende Zuwendungsvereinbarung mit dem Evangelischen Presseverband für Bayern (EPV) zum 31.Dezember 2026. Über mögliche neue Formen der Zusammenarbeit wird in den kommenden Gesprächen entschieden.
Weiterentwicklung der Organisationskommunikation
Rückläufige Mitgliederzahlen, sinkende Kirchensteuereinnahmen und ein dynamischer Medienwandel erfordern neue Schwerpunkte und Strukturen. Ziel der seit zwei Jahren laufenden Prozesse ist es, die Organisationskommunikation zu stärken und publizistische Angebote auf ihre Reichweite und Wirtschaftlichkeit zu überprüfen.
Kern des neuen Modells ist der Aufbau des Bereichs Kommunikation im Landeskirchenamt mit einem Team. Zu den Aufgaben gehören strategische Kommunikation, Presse- und Medienarbeit, Mitglieder- und interne Kommunikation, digitale und zielgruppenorientierte Formate sowie Krisenkommunikation.
Der Bereich Kommunikation wird im Landeskirchenamt organisatorisch an die Abteilung Kirche und Gesellschaft unter der Leitung von Oberkirchenrat Stefan Blumtritt angebunden. „Mit der neuen Organisationskommunikation schaffen wir klare Zuständigkeiten, bündeln Kompetenzen und stärken die strategische Ausrichtung unserer Kommunikation“, betont Blumtritt. „So können wir die kirchliche Stimme unter veränderten Rahmenbedingungen weiterhin verlässlich und wirksam in die Öffentlichkeit einbringen.“
Evangelische Publizistik bleibt Bestandteil kirchlicher Präsenz
Angesichts sinkender Einnahmen und steigender Kosten strebt die Landeskirche zwar effizientere Strukturen an, hält aber an der Bedeutung evangelischer Publizistik fest. Deshalb führt die ELKB ihre Rundfunkarbeit in öffentlich-rechtlichen und privaten Medien fort. Auch der Evangelische Pressedienst (epd) bleibt als unabhängige Nachrichtenagentur ein wichtiger Bestandteil kirchlicher Medienpräsenz.
München, 13. Februar 2026
Christine Büttner, Pressesprecherin
Das Zeichen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB)
Das Zeichen – bzw. die „Bildmarke“ – der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ist bewusst offen konstruiert: Es zeichnet nicht das Kreuz selbst, sondern das Kreuz entsteht im Betrachten, es zeigt sich, es lässt sich erkennen. Das Zeichen der ELKB ergibt sich daraus, dass unterschiedliche Farbflächen zusammentreten – und in der Verbindung dazwischen zeigt sich dann das Kreuz Christi.
Es ist damit ein schönes Symbol für Kirche: Wir färben mit unseren unterschiedlichen Farbtönen die Umgebung des Kreuzes – und das Kreuz ist das, was uns verbindet. Wir „machen“ nicht das Kreuz, sondern das Kreuz macht uns. Es macht uns zur Kirche.
Das ELKB-Zeichen hat zum Ziel, die Verbundenheit und Gesamtheit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern deutlich werden zu lassen.
