25.09.- 19.11.2022 | Francesco Paolo Russo
- Kunsterlebnis: Vernissage 24./25.09.2022
- Kunsterlebnis: Finissage am 18.11.2022
FRANCESCO PAOLO RUSSO
Ich wurde 1954 in Carpino im wunderschönen Gargano in Apulien/Italien geboren. Dort habe ich meine Kindheit verbracht.
Seit 1975 lebe ich in Ulm.
Ich habe in verschiedenen Bereichen - am liebsten als Gärtner in der freien Natur - gearbeitet.
Die Kunst und die Musik sowie meine Naturverbundenheit begleiten mich all die Jahre.
Durch Besucher vieler Ausstellungen und Museen, auch durch Literatur und in vielen Gesprächen mit Künstlern habe ich mir verschiedene Techniken in der Malerei angeeignet.
Mit der Ausstellung „Suoni dell' Amore e dei Colori“ („Klang der Liebe und der Farben“) in der Petruskirche möchte ich meine Papiercollagen zeigen.
Bereits in den 80 er Jahren hatte ich meine ersten Kunstprojekte mit Studenten der Uni Ulm.
Danach habe ich mit befreundeten internationalen Künstlern eine Künstlergruppe, unter dem Namen „ART 7“ gegründet. Wir hatten diverse Ausstellungen im Ulmer Raum.
In den vergangenen Jahren hatte ich weitere Ausstellungen bei Heimkunst Pfähler, der Buchhandlung Herwig, in der Volkshochschule, in verschiedenen Arztpraxen sowie zuletzt im April 2018 in der Südwestpresse Galerie in Ulm.
Vernissage 24.09.2022
Francesco Russo con Amici
Finissage am 18.11.2022
„Da lob ich mir ein Stück Musik von Hand gemacht“
... singt der deutsche Liederpoet Reinhard Mey.
Francesco Paolo Russo schloss seine Ausstellung, die seit dem 24.09.2022 in der Petruskirche gezeigt worden war, so, wie er sie eröffnet hatte: mit eigener Musik, die mal gesungen, mal mit puren Gitarrentönen in seine Heimat entführte und aus seinem Leben erzählte.
Zur Finissage hatte Gastgeber, Pfarrer Jean-Pierre Barraud, die wunderbare Geschichten-Malerin Maria Winter. eingeladen.
Mit bezauberndem niederländischem Akzent, großer oder kleiner Gestik und einer ausdrucksvollen Mimik trug sie ihre Geschichten vor und ließ die Figuren in der Phantasie der Zuhörenden auftreten.
Die erste Darbietung erzählte den finnischen Schöpfungsmythos von einem Gott, der eine karge Weltkugel schafft und sich dann zur Ruhe legt. Zwei Helden beleben mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten diese Welt, lassen Himmel, Gestirne und Pflanzen entstehen.
In der zweiten Geschichte zum Thema „Es werde Licht“ darf die Prinzessin nur dann den Thron besteigen, wenn es ihr gelingt, die Sonne in den Palast zu bringen.
Besonders ansprechend war eine Erzählung aus China. Der König setzt seinen kleinen Sohn, den er sich sehnlichst gewünscht hatte, im Wald aus als sich herausstellt, dass das Kind blind ist. Dort kümmern sich die Tiere und die Waldelfen um ihn, lehren ihn zu singen und Geschichten zu erzählen. Als er groß geworden ist, begeistert der junge Mann mit seinen Fertigkeiten alle und wird letztendlich sogar König.
Pfarrer Barraud formulierte seinen Anspruch von der „Kirche als Raum der Begegnung“ und der Abend wurde diesem Anspruch voll und ganz gerecht. Da gab es die Begegnung zwischen Francesco Paolo Russo, der mit zarten Gitarrentönen die Erzählung Maria Winters unterstrich und im Anschluss an die Veranstaltung konnten die Gäste miteinander ins Gespräch kommen.
Bericht und Bilder: Barbara Bauer
(wenn Sie das kleine „i“ in der linken oberen Ecke des Rahmens anklicken, kommen Sie zur Bildbeschreibung)
